Gelbett versus Wasserbett
Im Grunde stellt das Gelbett eine Weiterentwicklung des "Wasserbetten-Systems" dar - allerdings mit einigen entscheidenden Unterschieden, die vor allem auch die Beseitigung der Kritikpunkte am Wasserbett betreffen.
Wie auch das Wasserbett besteht das Gelbetten-System zu einem Großteil aus Wasser, allerdings wird ein spezielles biologisch abbaubares Gel hinzugefügt, und so entsteht dann die eigene Gelmasse, auf der man liegt, wobei das beliebte "Schwebegefühl" nicht nur erhalten bleiben, sondern sogar noch verstärkt werden soll.
Anders als beim Wasserbett kann man nun die Geldichte - und damit den "Härtegrad" des Matratzensystems - von dünn- bis dickflüssig ganz nach seinen persönlichen Bedürfnissen und Körpereigenschaften (Körperform, Gewicht etc.) einstellen. Beim Gelbett ist auch im Gegensatz zum Wasserbett keine Heizung notwendig. Das bedeutet nicht nur Kostenersparnis (ca. 60 bis 90 Euro pro Jahr), sondern verbannt den Strom auch ganz aus dem Schlafbereich.
Auch Lecks braucht man beim Gelbett nicht mehr zu fürchten, denn die Gelmasse ist extrem zähl und kann nicht von allein auslaufen. Es gibt auch kein Wasser mehr, das "brechen" kann. Oder glucksen, wie beim Wasserbett, das man im Übrigen öfters entlüften muss.
Stichwort Wartung: Bei der Befüllung des Gelbettes wird dem Wasser ein Entkeimungs- und Stabilisierungsmittel beigemischt, danach ist das Gelbett wartungsfrei. Da es stets Zimmertemperatur hat, benötigt es keine Heizung und dadurch kommt es auch zu keiner Keimbildung.
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